Bern hat ein neues und griffiges Energiegesetz (KEnG)

Darum geht die Debatte


Heuteabend hat der Grosse Rat des Kantons Bern, nach einer langen Debatte mit vielen Emotionen, dem KEnG und somit den von Grüner Seite vorgeschlagenen Förderabgaben auf Strom zugestimmt.
In den nächsten 15 Jahren stehen dem Kanton ca. 75 Mio. Franken pro Jahr für die Förderung von energetischen Gebäudesanierungen zur Verfügung.
Dies generiert eine Wertschöpfung von ca. 500 Mio. beim einheimischen Gewerbe und schafft oder erhält ca. 1000 Arbeitsplätze.
Das neue KEnG hilft mit, die Energiestrategie des Kantons umzusetzen., bedeutet einen Schritt in Richtung der 2000-Watt-Gesellschaft, steigert die Energieeffizienz, unterstützt die vemehrte Anwendung von erneuerbaren Energien und hilft massiv Energie zu sparen.
Die Energiewende ist eingeläutet.

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4 Kommentare
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Einen kleinen Sieg haben wir errungen. Aber du hast schon recht, es hätte noch konsequenteres Abstimmen geben müssen!
Andrea Zryd - SP 18. März 2010 Verstoss melden
Eigentlich müsste das Energiegesetz von den Bürgerlichen und Konservativen promotet werden: weniger Abhängigkeit von Ländern in die ein rechtschaffener Schweizer nicht freiwillig gehen würde und mehr Selbstversorgung. - Das ist auch Landesverteidigung!
Urs Muntwyler - Grüne 18. März 2010 Verstoss melden
Ja, aber es ging den Bürgerlichen wie auch den bürgerlichen Zeitungen darum, der Ratslinken und der rot-grünen Regierung keinen Erfolg zu gönnen. Der Kommentar von Herr Ramel in der BZ spricht Bände.
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 18. März 2010 Verstoss melden
@ Christoph Grimm
Ich gehöre zu denjenigen Bürgerlichen, die ein neues Energiegesetz unterstützten... Nicht Parteien sollten Politik machen sondern die Menschen darin. Demnach unterstütze ich alles, was mir Sinnvoll erscheint, egal von wem oder welcher Partei dies kommt. Und ich kämpfe gegen alles was mich unsinnig dünkt. Auch wenn es von meiner eigenen Partei kommt.
Ich hoffe Sie gehen weiter auf einem vernünftigen Weg in die Zukunft der Energien und egal ob ich bald selber im Rathaus Platz nehme oder nicht, es gibt Bürgerliche die hinter einer ökologischen Zukunft stehen.

Demnach haben Sie Recht:
Es ist ein kleiner Sieg für Sie. Den grossen muss man erst noch erkämpfen.

Als BDP-ler und ehemals SVP-ler gönne ich Ihnen diesen Sieg. Ich gönne ihn uns Bernern!
Roger M Mellert - BDP 19. März 2010 Verstoss melden
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Das Gesetz ist schlank gehalten und sehr griffig. Rot-Grün konnte einen kleinen Sieg verbuchen und das dank ein paar Bürgerlichen, welche Enegiepoltitik auch als wichtig einstufen und nicht einfach blind durch unseren Kanton marschieren.
7 Kommentare
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Das neue Energiegesetz finanziert Sanierungen damit Energie gespart werden kann. Dies bedeutet auch weniger Energieverbrauch und damit Einsparungen beim Energiekonsum. Gut für die Umwelt und fürs Portemonnaie!
Margrit Stucki-Mäder - Grossrat Bern, SP 18. März 2010 Verstoss melden
Letztendlich bleibt mehr Geld in der Schweiz (bei den KMU's und den Hausbesitzern) und es geht weniger zu Gadhafi und Co. Das ist mittel- und langfristig billier und macht uns unabhängiger. Aber dafür müssen wir etwas tun. Dazu motiviert das neue Energiegesetz!
Urs Muntwyler - Grüne 18. März 2010 Verstoss melden
Bezeichnend ist auch, dass sich offenbar keiner der sonst so aktiven SVP-ler zum Thema äussern will ... ;-)
Roland Näf - Grossrat Bern, SP 18. März 2010 Verstoss melden
Jedenfalls werden die KmU gestärkt. Es werden attraktive Jobs generiert und sicherlich wird so die Wirtschaft angekurbelt,neue innovative Ideen kommen auf den Markt.
Andrea Zryd - SP 18. März 2010 Verstoss melden
Mit einem obligatorischen Gebäudeenergieausweis bezahlt man vor allem man viel und dann bezahlt man noch mehr für den Strom. Also tun wir mit dem neuen Energiegesetz rein gar nichts für die Umwelt. Wir füllen lediglich einmal mehr die Kassen des Kantons.
Aliki Panayides - SVP 18. März 2010 Verstoss melden
Sehr geehrte Frau Panayides das Sie ja offensichtlich die Energieexpertin der SVP sind, rechnen Sie mal die Einsparungen aus einem GEAK und den nachfolgenden Massnahmen gegen die Kosten. Wenn Sie Massnahmen planen, kommt zuerst die Analyse (GEAK), dann der Massnahmenplan aufgrund des GEAK, dann die nun noch attraktiveren Massnahmen (durch die Förderung die erst noch vom Bund mitfinanziert werden). Sie erhalten tiefere Energiekosten, weniger Energieimporte (aus Lybien, Irak, Iran, Arabischer Halbinsel etc.). Dieses Geld geht in den GEAK (kleiner Beitrag) und in die Energiesparmassnahmen und in die erneuerbaren Energien. Das spart Energie und vermeidet CO2. - Nehmen Sie ein Haus von 1975 und berechnen Sie die Differenz zum einem MukEn-Haus. Wenn Sie wollen, rechne ich mit Ihnen gerne einmal ein Beispiel, damit Sie sehen, dass sich das lohnt. - Ich habe wöchentlich bis zu 10 Kundenbesuche in Sachen Energie, die Leute brennen darauf zu wissen, was Sie machen sollen.
Urs Muntwyler - Grüne 18. März 2010 Verstoss melden
ich denke, dass das Referndum beim Volk keine Chance hat.
Andrea Zryd - SP 19. März 2010 Verstoss melden
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